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Studium

Praktikum Biochemie

 

Leistungskontrollen für den Praktikumsschein

Allgemeine Regelungen

  • Da das Praktikum eine Lehrveranstaltung ist, die über 2 Semester stattfindet, ist es nach einem Jahr möglich, einen versäumten Kurstag nachzuholen. Dazu ist eine rechzeitige Rücksprache mit dem Kursleiter bei terminlichen Problemen dringend zu empfehlen.
  • Aus Triftigen Gründen kann ein Tausch innerhalb der Praktikumsnachmittage einer Praktikumswoche erfolgen. Der Kursleiter entscheidet über die Triftigkeit des Grundes.
  • Wer wegen Krankheit einen Kurstag versäumt, muss ein ärztliches Attest vorlegen.
  • Pro Semester darf maximal ein Kurstag wegen Krankheit (Fehlzeit 20%) versäumt werden.

 

Vorraussetzungen für die Teilnahme am biochemischen Praktikum

  • Studierende der Humanmedizin:
    • erfolgreiche Teilnahme am Chemischen Praktikum für Studierende der Medizin
    • erfolgreiche Teilnahme am Seminar zum Biochemischen Propädeutikum (2. Semester)
  • Studierende der Zahnmedizin:
    • bestandene naturwissenschaftliche Vorprüfung

 

Der Praktikumsschein wird erteilt, wenn folgende Vorraussetzungen vorliegen:

1. Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme am Praktikum für Biochemie

  • Alle Versuche korrekt ausgeführt. Misslungene Versuche werden am gleichen Kurstag wiederholt.
  • Alle Versuche korrekt protokolliert. Verbesserung nach Anweisung durch den
    Assistenten, spätestens bis zum nächsten Kurstag.
  • Eine Testanalyse mit gemessenen Werten innerhalb ± 10 % des Sollwertes
    (Richtigkeitskontrolle bei Substratmessungen). Wiederholungsmöglichkeit ist gegeben.
    Die quantitative Analyse wird am 1. Kurstag im Praktikum geübt. Üblicherweise erfolgt
    die Testanalyse am 2. Kurstag.
  • Unmittelbar vor jedem Kurstag wird ein etwa 15 bis 20-minütiger Test geschrieben, der
    der eigenen Vorbereitungskontrolle dient. Die Korrektur erfolgt durch die Studierenden,
    die richtigen Antworten werden gemeinsam mit dem Betreuer erarbeitet. Die Quickies
    dürfen nicht mit nach Hause genommen, kopiert oder anderen Studierenden schriftlich
    zugänglich gemacht werden. Das Copyright liegt beim Institut für Biochemie.

 

2. Bestehen der praktikumsbegleitenden Klausuren (2 pro Semester)

  • In jeder Klausur wird die maximal erreichbare Punktzahl als 100% gesetzt
  • Gewertet werden die 3 besten von 4 angebotenen Klausuren.
  • Bestanden bei: % Bonus + % der 3 besten Klausuren ≥ 150 %-Punke
  • Wird eine der Klausuren wegen Krankheit versäumt, ist ein ärztliches Attest vorzulegen. In diesem Fall dient eine der vier Klausuren als Nachholklausur. Diese Regelung gilt modifiziert für die 4. Klausur. In allen Fällen wird die schlechteste der vier Klausuren aus der Wertung genommen.
  • Werden in der letzten Klausur des Biochemischen Praktikums weniger als 33 % erzielt oder ist der Studierende erkrankt, muss er sich einer mündlichen Prüfung bei einem Dozenten des Biochemischen Institutes unterziehen. Dies gilt auch dann, wenn er aus der Bonusklausur und den 3 ersten Klausuren bereits mehr als 150 %-Punkte erzielt hat.
  • Alle Studenten, die im Biochemischen Praktikum aktiv sind, sind automatisch für die Klausuren angemeldet.
  • Inhalt, Bewertungsmodus und Wiederholungsmöglichkeit der schriftlichen Klausuren sind auf den Seiten 3 und 4 definiert.

 

Inhalt und Bewertungsmodus der schriftlichen Klausuren

  • Jeder Teilnehmer des Biochemischen Praktikums weist in vier schriftlichen Klausuren nach, dass er sich die erforderlichen Grundkenntnisse über die im Praktikum und den begleitenden Vorlesungen behandelten Stoffgebiete angeeignet hat.
  • Als das Praktikum begleitende Vorlesungen gelten „Einführung in das Praktikum der Biochemie“ und die „Hauptvorlesung Biochemie“.
  • Aus dem Praktikum werden die bearbeiteten Stoffgebiete der Kurstage geprüft. Die erforderlichen Grundkenntnisse umfassen alle im Praktikum durchgeführten Versuche und ihren theoretischen Hintergrund. Welche Kurstage für die jeweilige Klausur relevant sind, wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
  • Alle Themen, die in der Hauptvorlesung bis einschließlich Mittwoch vor der Klausur behandelt werden, sind klausurrelevant.
  • Die Termine der Klausur werden zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
  • Eine mündliche Nachprüfung findet nicht statt.
  • Wer nach obigem Punkt 2 [Besthen der praktikumsrelevanten Klasusuren] nicht erfolgreich an den Klausuren teilgenommen hat, schreibt die besagten Klausuren im darauf folgenden Semester mit. Sobald der Bonus aus der Bonusklausur plus die 3 besten jemals geschriebenen Klasusuren 150% der Punkte oder mehr ergeben, wird der Schein für das Praktikum erteilt (unter Vorraussetzung von Punkt 1 [Regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme am Praktikum für Biochemie]; siehe hierzu das Beispiel).
  • Nach den Studienordnungen können die Klausuren nur zweimal wiederholt werden. Die Klausuren sind im folgenden Semester zu wiederholen. Eine Anmeldung zur Klausur wird von den Wiederholern erbeten, ist aber nicht erforderlich.
  • Die 4 pro zwei Semester angebotenen Klausuren gelten als eine Wiederholung. Unterbleibt die Teilnahme aus vom Studierenden zu vertretenden Gründen, so wird die Klausur mit 0% bewertet. Diese Regelung gilt für alle Klausuren.
  • An der Bonusklausur kann nur einmalig teilgenommen vor dem Praktikum teilgenommen werden. Eine Wiederholungsmöglichkeit ist nicht möglich. Die Teilnahme ist freiwillig.
  • Der Studierende hat somit die Möglichkeit, an insgesamt 12 Klausuren teilzunehmen, von denen die 3 besten Klausuren plus ein gegebenenfalls vorhandener Bonus mindestens 150% Punkte ergeben müssen.
  • Die 12 Klausuren ergeben sich aus den 4 während des Praktikums geschriebenen Klausuren plus 2 x 4 Wiederholungsklausuren.
  • Damit ist nach dem 8. Fachsemester bei Studierenden der Humanmedizin und nach dem 9. Semester bei Studierenden der Zahnmedizin keine Wiederholungsmöglichkeit mehr gegeben. Es folgt dann im Regelfall eine Exmatrikulation.
  • Ärztliche Atteste müssen am Tage der Klausur der Kursleitung vorliegen, wenn absehbar ist,
    dass eine Teilnahme wegen Krankheit an der Klausur nicht möglich sein wird. Tritt die
    Krankheit unmittelbar vor der Klausur auf, muss das Attest in der folgenden Woche vorgelegt
    werden (gegebenenfalls per Post). Verspätet vorgelegte Atteste werden nicht anerkannt!
    Eine schriftliche Bestätigung des Empfangs des Attestes wird auf Verlangen vom Institut
    ausgestellt.

 

Wiederholungsmöglichkeit der schriftlichen Klausuren

Beispiel für Studierende der Humanmedizin, die im Wintersemester in ihrem 3. Semester beginnen:

  • Geschrieben werden 2 Klausuren im WS (A, B) und 2 Klausuren im darauffolgenden SS (C, D).
  • Aus diesen 4 Klausuren muß eine beliebige Kombination von 3 Klausuren plus Bonus mindestens 150 %-Punkte (im Mittel 50 %) ergeben.
Semester WS WS SS SS
3. A B
4. C D

 

Wenn % Bonus + % der 3 besten Klausuren ≥ 150 %, wird der Praktikumsschein ausgestellt (unter Vorraussetzung von Punkt 1). Wenn weniger als 150 %-Punkte erzielt wurden, folgt die 1. Wiederholung:

Semester WS WS SS SS
5. A B
6. C D

 

  • Sobald % Bonus + % der 3 besten Klausuren, die bisher geschrieben wurden ≥ 150 %, wird der Praktikumsschein ausgestellt (unter Vorraussetzung von Punkt 1). Wenn zB mit der 1ten Wiederholungsklausur im 5. Semester 150% erreicht werden, wird der Schein erteilt, usw.
  • Wenn nach 4 Wiederholungsklausuren immer noch weniger als 150 %-Punkte erzielt wurden, folgt die 2. Wiederholung:
Semester WS WS SS SS
7. A B
8. C D

 

  • Es gilt die gleiche Regelung wie für die 1. Wiederholung.
  • Sollten nach 12 geschriebenen Klausuren weniger als 150 %-Punkte erzielt worden sein, erfolgt die Exmatrikulation.
  • Vor Beginn der 2. Wiederholung wird dringend ein persönliches Gespräch mit einem Dozenten empfohlen!